Motto „Eine für alle“ stellt gemeinsame Bewältigung zentraler Herausforderungen in den Mittelpunkt
Der im Dezember 2023 unterzeichnete Koalitionsvertrag der schwarz-roten Landesregierung in Hessen steht unter dem Leitgedanken „Eine für alle“ und richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger des Bundeslandes. Die Regierung benennt darin die aktuelle Lage als von zahlreichen Krisen geprägt: neben den kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine sieht sie sich mit wirtschaftlichen und migrationsbedingten Schwierigkeiten sowie dem Klimawandel konfrontiert. Diese Vielzahl von Herausforderungen ist in ihrer Gleichzeitigkeit beispiellos, weshalb die Koalition betont, dass deren Bewältigung nur gemeinschaftlich gelingen kann.
Bildungsexpansion und ganztägige Angebote für Grundschulkinder
Im Zentrum der vereinbarten Maßnahmen steht die Stärkung des Bildungsbereichs. So soll die Anzahl der Erzieher und Lehrer spürbar erhöht werden, um die Qualität der schulischen Betreuung zu verbessern. Das bewährte mehrgliedrige Schulsystem in Hessen bleibt erhalten, wobei besonders der Ausbau ganztägiger Betreuungsangebote vorangetrieben wird. Bereits im August 2026 startet schrittweise der bundesweite Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder, beginnend mit den Erstklässlern. Dies soll Familien erheblich entlasten und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördern.



