Schach als wachsender Volkssport in Deutschland

Der Schachsport in Deutschland erlebt derzeit einen spürbaren Aufschwung. Paul Meyer-Dunker, seit Mai 2026 Präsident des Deutschen Schachbundes (DSB), berichtet von rasch steigenden Mitgliederzahlen und sieht das 100.000er Mitgliedslimit in greifbarer Nähe. Derzeit richtet die Stadt Dresden mit rund 1000 Teilnehmern den Deutschen Schachgipfel 2026 aus, was das wachsende Interesse am Spiel verdeutlicht.

Das Bundesgebiet zählt inzwischen etwa 2.300 Schachvereine. Meyer-Dunker hebt hervor, dass die Rückgänge während der Corona-Pandemie nicht nur ausgeglichen wurden, sondern sogar zu einem deutlichen Wachstum führten. Besonders im Kinder- und Jugendbereich steigt die Mitgliederzahl erheblich, Nachwuchssorgen sieht der Präsident nicht.

Faszination Schach und Vielfalt der Spieler

In Großstädten wie Berlin stoßen Schachvereine aufgrund großer Nachfrage an ihre Aufnahmegrenzen. Neben den Vereinsmitgliedern spielen Millionen Menschen das Spiel auch online. Laut Meyer-Dunker fasziniert Schach unterschiedlich – für ihn persönlich sei es eine besondere Wettkampfform, bei der man geistige Herausforderungen über Stunden hinweg austauschen kann.

Internationale Erfolge deutscher Schachspieler