Những điểm chính

  • Ab 2027 wird die Steillagenförderung in Franken von 4.000 auf 6.000 Euro pro Hektar erhöht.
  • Steillagen machen etwa 20 Prozent der fränkischen Rebfläche von rund 6.000 Hektar aus.
  • Die Bewirtschaftung von Steillagen erfordert jährlich 1.000 bis 1.200 Arbeitsstunden pro Hektar, im Vergleich zu etwa 200 Stunden bei Flachlagen.
  • Der Einsatz von Drohnen zur Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln im Steillagenweinbau soll erleichtert werden.
  • Die GWF Winzergemeinschaft setzt seit April eine Entalkoholisierungsanlage für alkoholfreien Wein ein, unterstützt durch einen 300.000-Euro Innovationsfonds.

Erhöhung der Steillagenförderung zur Unterstützung der Winzer

Die Winzer in der fränkischen Weinregion sehen sich zunehmend mit Absatzproblemen und gestiegenen Herstellungskosten konfrontiert. Als Reaktion hat die bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU) angekündigt, die Förderung für die Bewirtschaftung von anspruchsvollen Steillagen ab dem Jahr 2027 um 50 Prozent zu erhöhen. Dies bedeutet eine Anhebung der Zuschüsse von aktuell 4.000 auf 6.000 Euro je Hektar in der höchsten Erschwernisstufe, wie Stephan Schmidt vom Fränkischen Weinbauverband in Würzburg erläutert.

Steillagen zeichnen sich durch eine Hangneigung von mindestens 30 Prozent aus und gehören zu den besten Weinbaugebieten. Im Weinbaugebiet Franken machen sie etwa 20 Prozent der rund 6.000 Hektar Rebfläche aus. Im bundesweiten Vergleich entfallen ungefähr 14 Prozent der deutschen Rebfläche auf Steillagen, was etwa 14.000 Hektar entspricht.