Kontroverse um Balogun-Fall bei der Fußball-WM

Der Fall Balogun hält die internationale Fußballwelt weiterhin in Atem. Im Mittelpunkt steht die Entscheidung, die Sperre von US-Stürmer Folarin Balogun trotz einer Roten Karte für das Achtelfinalspiel gegen Belgien aufzuheben. Eine solchermaßen ungewöhnliche Maßnahme in der jüngeren Geschichte der Weltmeisterschaft zog breite Kritik nach sich.

Norwegens Verband reagiert mit formeller Beschwerde

In einem Interview mit der englischen „Times“ kündigte Lise Klaveness, Präsidentin des norwegischen Fußballverbands, an, eine offizielle Beschwerde bei der FIFA einzureichen. Dabei betonte sie besonders, dass die Einmischung von US-Präsident Donald Trump in den Vorgang keinesfalls unbeachtet bleiben dürfe. Klaveness warf den Verantwortlichen bei der FIFA vor, zu versuchen, den Vorfall zu vertuschen.

Kritik an FIFA-Präsident Gianni Infantino und Donald Trump

FIFA-Präsident Gianni Infantino und der US-Präsident Donald Trump stehen seit Wochen massiv unter Druck. Hintergrund ist ein Telefonat zwischen Trump und Infantino, das unmittelbar der Entscheidung vorausging, Baloguns Sperre aufzuheben. Diese Entscheidung ermöglichte es Balogun, trotz der Roten Karte am Spiel teilzunehmen, in welchem die USA gegen Belgien mit 1:4 verloren.